Mit einer weiteren 4-tägigen Wanderung in das Hohe Venn startete die Wanderabteilung des PSC ihr Kurzwanderreisen-Programm im Jahr 2025.
Da Bütgenbach nur 115 km von Pulheim entfernt liegt, erreichte die Gruppe schon bald das Zielhotel und startete dort gleich mit einer 12 km langen Rundwanderung nach Bütgenbach-Elsenborn.
Diese Route beginnt in Bütgenbach und führt vorbei an Schloss Bütgenbach, Hof Bütgenbach und der beeindruckenden Bütgenbachtalsperre. Die Talsperre wurde zwischen 1929 und 1932 gebaut, um das Wasser der Warche zu regulieren. Die Staumauer enthält nicht weniger als 28.000 Kubikmeter Beton. Darüber hinaus führt die Route auch durch die einzigartige Natur des Nationalparks Hohes Venn.


Nach Rückkehr von der Wanderung konnte die Gruppe die Hotelzimmer beziehen und sich auf das Abendessen vorbereiten. Hier darf man nochmal ausdrücklich die ausgezeichnete Verpflegung und Betreuung im Hotel loben.
Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück – pünktlich um 10 Uhr – auf die nächste Rundwanderung, den Rundwanderweg Bütgenbacher-Schleife (15 km, ca. 5 Stunden, 300 Höhenmeter), Auf diesem Weg fanden wir einen Wasserturm, in dem einst das Trinkwasser für die Gemeinde Bütgenbach gespeichert wurde. Heute steht der Turm als Feriendomizil zur Verfügung, von dem Gäste sicher einen atemberaubenden Panoramablick genießen können. Obwohl unsere belgischen Nachbarn nach unserem Geschmack zu viele Wege asphaltiert haben, haben wir auch lauschige Plätzchen für unsere Wanderpausen gefunden.


Die Wanderung am dritten Tag startete ebenfalls wieder am Hotel und führte uns rund um den Büdgenbacher See (11 km, ca. 3 Stunden, 200 Höhenmeter). Zu Beginn über die Staumauer, dann über schöne Waldwege am Ufer entlang zu den sensiblen Ufer- und Auenbereiche im Zuflussgebiet der Warche und weiter über Holzbohlen durch ursprüngliche Natur. Die vielen fingerartigen Ausbuchtungen des Sees bieten den Wanderen ausgezeichnete Möglichkeiten zum Rasten.


Am letzten Tag der Kurzreise hatte unser Wanderführer Karl-Heinz Weingarten noch eine weitere Wanderung über 8 km vorgesehen. Nach einer kurzen Anfahrt zum Feriendorf am Büdgenbacher See führte die Wanderung durch den Bütgenbacher Wald und anschließend am Seeufer zurück zum Feriendorf, wo die Wandergruppe auf der Seeterrasse das Abschiedsessen einnehmen konnte.
Danach mussten wir schon wieder die Heimreise antreten, was uns bei dem für die Jahreszeit ausgezeichnetes Wanderwetter recht schwer viel. Wegen des tollen Wetters wurden auch die im Hotel verfügbaren Wellnessmöglichkeiten kaum genutzt.
Karl-Heinz Weingarten




