Wanderreise in das Dahner-Felsenland vom 07.- 12.09.2025

Wandern und Touristik

Mit einer weiteren 6-tägigen Wanderreise in das Dahner-Felsenland wurde das Wanderreisen-Programm der Wanderabteilung des PSC für das Jahr 2025 abgeschlossen.

Wie geplant erreichten wir das Hotel in Erfweiler gegen Mittag am Anreisetag und starteten gleich vom Hotel aus  zur ersten 9 km langen Wanderung  zur „Dicken Eiche“. Bei der Einkehr im dortigen Wanderheim gab es fast wolkenfreien Sonnenschein, der die Vorfreude auf eine schöne Wanderwoche steigerte.  

Nach Rückkehr zum Hotel „Die kleine Blume“ konnten wir die Zimmer beziehen und uns auf das ausgezeichnete Abendessen vorbereiten.

Am zweiten Tag stand eine 12 km Rundwanderung  um die Felsformation „Braut und Bräutigam“ auf dem Programm. Alternativ konnte die Strecke durch Einsatz eines zweiten Wanderführers auch abgekürzt werden. Da die Runde in Dahn Süd startete, mussten wir eine kurze Anreise mit dem Auto durchführen. Leider wurde der Start der Wanderung durch einen kräftigen Regenguss etwas verzögert. Dafür wurden wir durch imposante Felsformationen entschädigt.

Unsere Wanderung am dritten Tage startete wieder vom Hotel aus und führte uns auf die „Hahnfels-Tour“, einen Premiumweg über 15 km,  bei 630 Höhenmetern. Eine zweite Gruppe wanderte ein Stück des Weges mit und folgte dann einem leichteren und kürzeren Weg  zur Eibachquelle mit See und Wasserfall.

Der Premiumweg macht seinem Namen alle Ehre und wir konnten durch einen schönen Mischwald wandern und spektakuläre Ausblicke und beeindruckende Felsformationen genießen.

Der vierte Tag führte uns auf den 16 km langen Rundwanderweg um den Teufelstisch mit 560 Höhenmetern. Zum Einstieg in die Wanderung reisten wir mit dem Auto zu einem Parkplatz nach Hinterweidenthal. Auch diesmal konnte die Wanderung auf 10 km abgekürzt werden.

Die Steinformation, die der Wanderung den Namen gibt, ist schon ein beeindruckendes Naturdenkmal. Man wundert sich, dass dieser Steindeckel noch nicht bei einem kleineren Erdbeben vom tragenden Unterstein gefallen ist. Die weitere Wanderung führte uns dann entlang eines Baches, über serpentinenartige steile und schmale Wanderwege in dichtem Mischwald, zurück über die Steinformationen „Teufelsküche“ und „Teufelsschmiede“ zurück zum „Teufelstisch“.

Am fünften Tag stand die Rundwanderung  „Wernersberger Geiersteine“ auf dem Programm.  Mit dem PKW ging es zum Parkplatz auf der L495 zwischen Lug und Volksweiler. Hier startete die 10 km lange Runde mit 350 Höhenmetern. Auf der waldigen Runde konnte man einen schönen Blick auf die Geiersteine und den Trifels genießen. Das leicht bewölkte Wetter begleitete uns bei teilweise stürmischen Böen, die uns auf den hochgelegenen felsigen Aussichtpunkten schon ganz schön durchlüftete.

Nach der Wanderung haben wir es uns nicht nehmen lassen, mit dem Auto noch kurz über  Hauenstein  zur Deutschen Schuhmeile zu fahren, wo man sehr viele Schuhgeschäfte aufsuchen kann und ein Schuhmuseum zur Besichtigung einlädt.

Und schon nahte mit dem sechsten Tag das Ende unserer Reise. Nachdem die Koffer gepackt waren fuhren wir mit den Autos nach Annweiler und machten noch eine kleine Runde durch die Markwardanlage, wo wir einige Pfalz-Lamas bewundern konnten. Einige Wanderer, die noch nicht genug Höhenmeter hinter sich gebracht hatten, wagten danach noch einen Aufstieg auf die Burg Trifels. Nach einem Imbiss im Zentrum von Annweiler ging es dann auf die Rückreise nach Pulheim.

Karl-Heinz Weingarten

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