

Von Samstag, den 07. 09 2019 bis Freitag, den 13.09.2019 fand eine 7-tägige Wanderreise zum Großglockner statt.
Es fanden 4 Tageswanderungen mit Streckenlängen von 10 – 14 km und einem Höhenunterschied bis 550 Meter sowie eine Busfahrt über die Großglockner-Hochalpenstraße statt.
Das geplante Programm war:
4 Tageswanderungen in der Gegend Zeller See, Rauristal, Schmittenhöhe, Kitzsteinhorn mit Streckenlängen zwischen 10 km und 14 km sowie Höhen bis 550 m
An einem Tag unternehmen wir eine Busfahrt auf der Großglockner-Hochalpenstrasse
Reiseleiter:Klaus Loewe
Imposante Berge, von Gletschern geformte Täler, tiefe Schluchten, sprudelnde Gebirgsbäche, dunkle Wälder und Almwiesen; das waren unsere Vorstellungen als sich 24 Wanderer/innen entschlossen, gemeinsam über einen Reiseveranstalter eine Reise in das Großglocknergebiet zu buchen. Im Quartier in Bruck am Beginn der Großglockner-Hochalpenstraße begrüßte uns die lokale Wanderführerin freudig. Im Hotel waren wir bestens versorgt und fühlten uns sehr wohl. Die Abende in der rustikalen Bar des Hotels wurden lebhaft genutzt, um das Tagesgeschehen zu reflektieren.


Der erste Tag begann mit einer moderaten Wanderung –allerdings bei starkem Regen- von Bruck nach Zell am See. Mit dem Schiff erfolgte die Überfahrt nach Thumersbach und von hier aus wanderten wir in halber Höhe auf dem Panoramaweg zurück.
Der erste Tag begann mit einer moderaten Wanderung –allerdings bei starkem Regen- von Bruck nach Zell am See. Mit dem Schiff erfolgte die Überfahrt nach Thumersbach und von hier aus wanderten wir in halber Höhe auf dem Panoramaweg zurück.
Am nächsten Tag –und auch alle weiteren Tage- strahlte die Sonne vom Himmel. Das Ziel waren die Krimmler Wasserfälle, Europas größte Wasserfälle. Entlang des Wasserfallweges erlebten wir vom untersten bis zum obersten Fall spektakuläre Ausblicke auf die tosenden Wassermassen. Nachdem die Schweißperlen getrocknet waren, gingen wir weiter durch das Krimmler Achental zur Hölzlahneralm. Nach einer zünftigen Jause fuhren wir mit dem Taxi-Shuttle zurück.
Den Dienstag nutzten wir zu einer Fahrt auf der Großglockner-Hochalpenstraße. Immer wieder hielt der Bus bei der Auffahrt zur Franz-Josefs-Höhe, damit wir die herrlichen Ausblicke genießen konnten. Oben angekommen wanderten wir über den Gamsgrubenweg, den wir jedoch wegen Vereisung vorzeitig abbrechen mussten. Da am Morgen die Reiseleiter -von der Gruppe unbemerkt- bereits vor dem Frühstück in einem Supermarkt in Bruck eingekauft hatten, wurde die Wandergruppe bei der Rückkehr zur Franz-Josefs-Höhe mit einem Picknick überrascht. Die Rückfahrt unterbrachen wir noch an verschiedenen, sogenannten Erlebniswelten, wo wir zusätzliche Erläuterungen zur Bergwelt durch Exponate und Informationstafeln erhielten.
Am nächsten Tag benutzten wir die Seilbahn für die Auffahrt zur Schmittenhöhe. Tief beeindruckt von dem großartigen Rundblick über die Tauerngipfel starteten wir dann die Wanderung zum Maurerkogel, den wir nach entsprechender Anstrengung meisterten. Abwärts ging es anschließend zur Hochsonnbergalm, wo wir einkehrten. Der Rückweg zur Schmittenhöhe erforderte nochmals alle unsere Kräfte.
Schon war der letzte Tag des Wanderurlaubs angebrochen, den wir nutzten um die Kitzlochklamm und das Rauriser Tal zu besuchen. Über Jahrtausende hat das schmelzende Eis der Eiszeit eine bizarre Schlucht in den Felsen gewaschen. Das eindrucksvolle Naturschauspiel mit zahlreichen Nischen und hoch aufragenden, zerklüfteten Felswänden, das wir mit Schutzhelmen ausgestattet über Brücken, Stege und in den Fels geschlagene Wege durchwanderten, war grandios. Nach der Klamm besichtigten wir bei das vom Goldbergbau geprägte Rauris. Die letzte Wanderung führte uns von Rauris nach Kolm Saigurn. Eine verdiente Jause im Sonnenschein auf der Freiterrasse des Naturfreundehauses erfreute alle Teilnehmer.
Den Abschluss der Wanderwoche bildeten die mit leuchtenden, bunten Lichteffekten gestalteten abendlichen Wasserspiele bei Vollmond in Zell.
Zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken traten wir am nächsten Tag die Heimreise an.
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